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Warum die Römer doch nicht gesponnen haben und Obelix vor Neid erblasst wäre

Der Seniorenbund Simmering hat seinen inzwischen beliebten Exklusiv-Ausflügen eine weitere spannende Halbtagsfahrt hinzugefügt: Auf den Spuren der Römer in Carnuntum und ein Spanferkelessen der besonderen Art. Da sind die Wildschweine von Obelix nicht mitgekommen.

c3Rund 40 Teilnehmer konnte ab5zig11-Obmann Dr. Erich Wendl am Samstag bei einem weiteren Highlight im Programmangebot des Simmeringer Seniorenbunds begrüßen. Sie alle erlebten in Carnuntum, dass man das Rad der Geschichte um knapp 1800 Jahre zurückdrehen kann. Nach einer kurzen Video-Vorführung zur Einstimmung erläuterte die charmante und sehr kompetente Führerin Marina am großen Modell von Zivilstadt, Militärlager und Amphitheater die Ausdehnung der einstigen Metropole mit ihren immerhin 150.000 Einwohnern.

c8Es folgten die ausführliche Besichtigung eines Wohnhauses und die Präsentation der erstaunlichen Pracht der Stadtvilla.  Dabei erklärte Marina nicht nur die künstlerischen Arbeiten, sondern verdeutlichte auch den gesellschaftlichen Stellenwert eines reichen Stadtbewohners.  Die Rückkehr in die Niederungen der Gegenwart wurde den Gästen durch ein exklusives Kulinarik-Erlebnis mehr als leicht gemacht.

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c10Die Fahrt ging nämlich weiter nach Göttlesbrunn ins Weingut Artner. Winzer Hans Artner betreibt weder ein Restaurant, noch einen Heurigen, sondern öffnet die gemütliche Gaststube nur für ausgewählte Gäste. Das wussten einige Teilnehmer, die ohne den Umweg über das alte Rom direkt anreisten – unter ihnen auch der Simmeringer Bezirksvorsteher Paul Stadler. Der mehrfach ausgezeichnete Bio-Winzer Artner servierte persönlich ein prächtiges Spanferkel mit köstlichen Salaten und kredenzte seine Weine.

c13Die ganze Familie Artner verwöhnte die Gäste mit außergewöhnlicher Aufmerksamkeit und Liebenswürdigkeit. Sogar lockere, leichte, flaumige Kardinalschnitten, selbst hergestellt von Winzersfrau Maria Artner, gab es zum Abschluss. Den kommentierte Dr. Wendl wie folgt: „Kein Wunder, dass alle fröhlich und in guter Stimmung waren, auf der Rückfahrt nach Simmering, obwohl der Eine oder Andere, müde von den vielen Eindrücken und wohl auch mit vollem Bäuchlein, entspannt dösend die Fahrt genoss.“

Auf vielen Treppen durch Ungarn

Am 2. und 3. Mai sind 18 Senioren auf Einladung von ab5zig11 auf Entdeckungsreise durch das westliche Ungarn gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein brach die Gruppe am Mittwoch früh in Wien auf und steuerte zunächst Esztergom, die frühere ungarische Hauptstadt an, um die dortige Basilika zu besichtigen. Dort stieg Reiseleiter Janos Zsoldos zu, der die Reisenden über jedes Detail der einzelnen Orte und Sehenswürdigkeiten umfassend informierte.

DSCN0042Beim Besuch der fünftgrößten Kirche Europas ging es noch ganz kommod los: Ein Lift brachte die Gäste zu der gewaltigen Basilika. Das war es dann aber auch mit der gemütlichen Bewegung von unten nach oben. Ab dem Zeitpunkt konnte man den Eindruck gewinnen, dass man beim Besuch einer Sehenswürdigkeit in unserem Nachbarland erst einmal vor einer Stiege stand, die bewältigt werden musste. Gleichwohl: In jedem Fall zahlte sich das Treppensteigen allemal aus, denn man wurde immer mit tollen Ausblicken und mit der Präsentation eindrucksvoller Architektur belohnt.

DSC07645-(1)Ob das in der mächtigen Burganlage von Visegrad war, oder am Donnerstag im Budapester Burgviertel mit der berühmten Fischer-Bastei. Die vielen meist unbekannten Eindrücke – gepaart mit der Vermittlung aller historischen Hintergründe durch Janos – ließen auch jene Teilnehmer, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, alle Treppen und die vielen erwanderten Kilometer bei 30 Grad vergessen.

DSCN0046Neben Kunst und Kultur war aber auch die Kulinarik nicht zu kurz gekommen. Schon am Mittwochabend waren die Senioren durch die Kneipenszene im Zentrum der ungarischen Hauptstadt gestreift und allesamt wieder wohlgesättigt im Hotel Ibis eingetroffen. Drei Ereignisse prägten dann noch die Tour am Donnerstagnachmittag. Begleitet vom ziemlich mörderischen Straßenverkehr mit Dauerstaus erreichte die Gruppe zunächst die wirklich sehenswerte Markthalle. In dem Einkaufsdorado mit drei Stockwerken konnte man vorzüglich speisen, shoppen und das von tausenden Touristen geprägte internationale Ambiente genießen.

DSCN0056 2Danach wurde das Verkehrsmittel gewechselt. An Bord eines Panoramaschiffes konnte die Stadt mit ihrem eindrucksvollen ParlamentDSCN0061 (es ist das drittgrößte der Welt) von der Donau aus bestaunt werden. Wieder an Land kurvte der Bus, der von Chauffeur und Reiseunternehmer Michael Mitrovic mit bewundernswerter Ruhe und Gelassenheit durch das motorisierte Chaos gesteuert wurde, noch den Berg hinauf zur Zitadelle. Dort verabschiedete sich die wunderschöne Stadt von den Besuchern, indem sie sich in ihrer Gesamtheit den Blicken (und Fotos) präsentierte.

IMG_3488 2Schlusspunkt der Reise war ein wiederum hervorragendes Abendessen im Restaurant Paprika-Csarda kurz vor der Österreichischen Grenze. Gegen 20 Uhr 30 kamen die Reisenden wieder wohlbehalten in Simmering an und waren sich in der Kurzbewertung einig: Das war eine wunderbare Reise. Dr. Erich Wendl und Gerhard Dalla-Bona von ab5zig11 versprechen jetzt schon, dass dieses erfolgreiche Fahrtenangebot mit der Mischung aus Kultur und Kulinarik fortgesetzt wird. Eine umfangreiche Fotostrecke zu der Ungarnreise können Sie sich hier ansehen: Fotoalbum

Seniorentag in Simmering mit Schwung, Elan und viel Information

Einen sehr schwungvollen Karl Mahrer erlebten die Besucher des Seniorentags im

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Rudolf Edlinger, BV Stadler, Moderator Gregor Wassermann und Karl Mahrer.

Zentrum Simmering am Freitag. Zuvor hatte unser Abgeordneter zusammen mit Bezirksvorsteher Paul Stadler und Rudolf Edlinger, Präsident des Pensionistenverbands Wien, die Ausstellung eröffnet. Der frühere Polizeigeneral und Sicherheitssprecher der Volkspartei überbrachte dabei auch die Grüße von Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec, die wegen einer Fragestunde im Rathaus nicht kommen konnte.

Reger Betrieb herrschte vor allem am Vormittag auch am Infostand von ab5zig und ab5zig11.

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Waltraud Haas (demnächst 91 Jahre alt) gab nach ihrem Auftritt noch eine Stunde lang Autogramme.

Stargast war die Bühnen- und Filmlegende Waltraud Haas, die aus ihrem reichen Schauspielschaffen erzählte und dafür von ab5zig11-Obmann Dr. Erich Wendl mit einem Blumenstrauß bedacht wurde.

Unsere Experten DI Anton Staud (Computerberatung), Carina Hackl (Steuertipps), Gudrun Darabos (Fitness), Prof. Gerhard Ederndorfer (Kunstbewertung) und TR Josef Witke (Alarmanlagen) sorgten für ein umfangreiches Programmangebot.

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Dipl. Ing. Anton Staud hält regelmäßig bei ab5zig EDV-Seminare ab.

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Franz Soucek und Hildegard Nigischer.

Am Stand beantworteten Landessportreferent Otto Zimmermann, Hildegard Nigischer von der Geschäftsstelle, Organisationsreferent Franz Soucek und die Vorstandsmitglieder von ab5zig11 die Fragen der Interessenten.

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Otto Zimmermann und ab5zig11-Obmann Dr. Erich Wendl.
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Bezirksparteiobmann Wolfgang Kieslich.

Das bestens funktionierende Zusammenspiel zwischen den Simmeringer Senioren und der VP-Bezirkspartei wurde wieder einmal durch die Anwesenheit von Obmann Wolfgang Kieslich deutlich. Fazit: Eine mehr als gelungene Veranstaltung, in der gerade den älteren Mitbürgern vor Augen geführt wurde, welchen Stellenwert die Generation 50plus bei unserer Volkspartei hat.

ab5zig11 erkundet das Parlament in der Hofburg und den ÖVP-Container

IMG_2709Die absolute Mehrheit für Senioren gab es kürzlich im Parlament. Mitglieder von ab5zig11 und von der Bezirkspartei hatten auf den Plätzen der VP-Abgeordneten Platz genommen. Stimmrecht im Plenarsaal hatte allerdings nur einer: Prof. Dr. Rudolf Taschner, der die Simmeringer Senioren zur Parlamentsbesichtigung eingeladen hatte.

IMG_2715Die war mehr als spannend, weil der sehr kompetente Guide nicht nur die verschiedenen Räumlichkeiten erklärte, sondern gleich auch noch die Geschichte der Demokratie in Österreich seit 1848 mitlieferte. IMG_2711Oder wussten Sie schon, dass in dem Jahr der erste Reichstag in der Winterreitschule stattgefunden hat? Im Anschluss an die Führung lud Prof Taschner die Gruppe noch in den Figl-Saal im ÖVP-Container ein.

Von den Abgeordnetenbänken wechselten die Simmeringer Senioren beim zweiten Teil der Parlamentsbesichtigung auf die Galerie und freuten sich dort über den Besuch von Nico Marchetti und Prof. Rudolf Taschner, die trotz laufender Sitzung die Gruppe begrüßten.

p5Zuvor waren Dr. Erich Wendl, Gerhard Dalla-Bona und die weiteren zehn ab5zig11-Mitglieder im (sonst für Besucher gesperrten) Dachfoyer der Hofburg empfangen worden. Danach gerieten sie mitten in den verbalen Schlagabtausch des Plenums über die Aufhebung des absoluten Rauchverbots. Der beherrscht die mediale Berichterstattung über einen spannenden Tag im Parlament obwohl am Vormittag auch über das Sicherheitspaket diskutiert und das neue Universitätsgesetz beschlossen wurde.

p10Dabei hatte übrigens Nico seine erste Rede als Studentensprecher der ÖVP gehalten und die neuen Regelungen genauso gegen die Angriffe der Opposition verteidigt, wie Rudolf Taschner. Er hatte vor allem darauf hingewiesen, dass Universitäten künftig leistungsorientierter finanziert werden könnten. p11Ausschlaggebend dabei sei zum Beispiel, dass Studierende auch tatsächlich ihren Abschluss im gewählten Fach erreichen wollten.

Die sozialistischen Parteien könnten sich eigentlich auflösen

Mit dieser Aussage überraschte der renommierte Historiker und Politologe Prof. Dr. Dr. Heiner Timmermann in einem Vortrag beim jüngsten Klubtreffen von ab5zig11. Timmermann, der an der Universität Jena unterrichtet und als Experte für europäische Geschichte ein gefragter Redner bei Symposien ist, hatte sich zwischen Terminen in Wien auf Einladung von Bezirksobmann Dr. Erich Wendl etwas Zeit für die Simmeringer Senioren genommen. Er analysierte im Blick auf die derzeitigen Koalitionsverhandlungen die Standorte der politischen Parteien in Deutschland.

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Der Justizpalastbrand als Meilenstein unserer Geschichte

Es war wieder einmal einer der hochkarätigen Kontakte von Bezirksobmann Dr. Erich Wendl, der den Simmeringer Senioren zu einer ganz besonderen Geschichtsstunde verhalf. Im Rahmen einer Sonderführung durchstreiften sie die Ausstellung „15. Juni 1927“ im Innenministerium. Dabei wurden sie vom Kommunikationschef des BMI Dr. Wilhelm Sandrisser persönlich begrüßt.

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