Johann Strauß hätte sich vermutlich gewundert

Senioren aus Simmering und Schwechat erlebten überraschenden Konzertausflug

Wer hätte das gedacht. Da traut sich doch tatsächlich ein Jugendorchester aus England nach Wien und Eisenstadt, um einem Publikum, das Darbietungen der zu den weltbesten Klangkörpern gehörenden Ensembles gewohnt ist, Werke von Strauß, Mahler und einigen weiteren Komponisten vorzuspielen. Die Musiker des Nottingham Youth Orchestra (NJO) im Alter von acht bis 19 Jahren wagten das und überraschten die Konzertbesucher mit einem hochprofessionellen Auftritt.

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Nachbarschaftliches Miteinander

Eisen2Unter den Zuhörern im wunderschönen Haydnsaal des Schlosses Esterházy waren am 30. Juni auch knapp 50 Mitglieder von ab5zig11 und des Seniorenbunds Schwechat. Es war der erste gemeinsame Ausflug der beiden Nachbarorganisationen. Organisiert von Sylvia und Gerhard Elleder erlebten die beiden Gruppen eine Eisen3Fahrt, die nicht nur dem Kunstgenuss diente, sondern neben Bummeln in der burgenländischen Landeshauptstadt auch Kulinarisches zu bieten hatte. Nach individuellen Besuchen diverser Gaststätten zum Mittagessen waren die Senioren im Café-Restaurant Eisen5Henrici zur Jause eingeladen, bei der auch die traditionelle Esterházy-Schnitte nicht fehlte.

Nach etwas schrägem Auftakt fulminanter Höhepunkt

Der angesprochene Mut der jungen Musikanten bescherte ihnen gleich bei der ersten Nummer einige Probleme bei der Interpretation von Evard Griegs Homage-Marsch. Das war es aber auch schon mit atonalen Entgleisungen, die nicht nur dem schwierigen Werk, sondern sicher auch der burgenländischen Sommerhitze am Auftrittstag geschuldet war. Gleich beim nächsten Programmpunkt begeisterte Jungstar Libby Foxley mit brillanten Trompeten-Soli. In der Folge trieb Dirigent Alex Robinson sein Orchester zu hervorragenden Leistungen. Eisen11Besonders die vier Stücke von Johann Strauß Frühlingsstimmen, Polka schnell Donner und Blitz, Donauwalzer und Radetzkymarsch (samt der vom Neujahrskonzert gewohnten Klatsch-Begleitung durch das Publikum) führten schließlich zu Standing Ovations.

„Gipfelgespräch“ im Bus

Einig waren sich Simmeringer und Schwechater nicht nur bei der positiven Bewertung der gemeinsamen Reise. Die Obleute Prof. Dr. Rudolf Donninger (Schwechat) und Dr. Erich Wendl (ab5zig11) besprachen auch mögliche weitere Kooperationen. Durch Reden kommen halt die Leut‘ z’sam – auch wenn eine Landesgrenze dazwischen liegt.

Weitere Bilder siehe auch https://www.facebook.com/ab5zig11/

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