Infos statt Wahlkampf für die ab5zig Community

Dass man mitten im Wahlkampf auch Veranstaltungen anbieten kann, bei denen der Wahlkampf nur eine Nebenrolle spielt, hat ab5zig11 diese Woche bewiesen. Es ging nämlich darum, Senioren die vielfältigen Angebote des Wiener und des Simmeringer Seniorenbunds zu präsentieren.  

Was kann der Seniorenbund für mich tun? Diese Frage haben die Präsidentin des österreichischen Seniorenbundes, gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Rudolf Taschner und Bezirksobmann Dr. Erich Wendl den zahlreichen Seniorinnen und Senioren in Simmering beantwortet.  

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Prof. Dr. Rudolf Taschner, Präsidentin Ingrid Korosec und Bezirksobmann Dr. Erich Wendl.

„Wir wollen über die Zukunft reden.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Wendl die Veranstaltung im Simmeringer Restaurant „Zentral“. Es gehe nicht darum, Wahlwerbung zu machen, sondern um die Möglichkeiten, die der Seniorenbund bietet, von der Politik bis zu Serviceleistungen und Veranstaltungsangeboten. Es gehe darum, gemeinsam zu planen, zu organisieren und zu verwirklichen, was man sich gemeinsam vorgenommen hat: auch und besonders Vorschläge, die aus dem Kreis der Mitglieder kommen. Wendl erwähnte einige Beispiele wie den Betriebsbesuch bei der Firma Kontner und die Teilnahme an der Aufzeichnung einer TV Unterhaltungssendung in der ersten Hälfte des Jahres, die auf Initiative von Mitgliedern zustande gekommen sind. Teamwork ermöglicht den Simmeringern auch die Durchführung größerer Veranstaltungen, die umfangreiche Vorbereitungen und perfekte Organisation verlangen.  

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Die Präsidentin suchte auch das persönliche Gespräch.

Präsidentin Korosec nahm diesen Gedanken auf und referierte über die erreichten Vorteile und Verbesserung für ältere Menschen in Österreich. Besonders erwähnte sie die Abschaffung des Pflegeregresses, das entschlossene Eintreten gegen eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer, die Verbesserungen, die im Gesundheitssystem erreicht werden müssen. All dies könne nur die Gemeinschaft von über 300.000 Mitgliedern des Seniorenbundes in ganz Österreich erreichen. Sie verwies auf die Bedeutung eines aktiven geistigen und körperlichen Lebens im Alter, auf die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, die auch der Arbeitslosigkeit der über Fünfzigjährigen entgegenwirken kann und schließlich auf die Wichtigkeit des Gemeinsamen, gerade in der zweiten Lebenshälfte. 

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Prof. Taschner

Professor Taschner schilderte seine Überlegungen zum Einstieg in die Politik. Gerade die von Korosec genannten Punkte seien entscheidend für ihn gewesen. Aktive Lebensführung seien bis ins hohe Alter wichtig, um Unabhängigkeit und Selbstbestimmung möglichst lange zu erhalten. Das gemeinsame sehe er, Taschner, auch Generationen übergreifend. Wir leben nicht (nur) in einer Biospähre, sondern in einer „Technospähre“, die in unmittelbarer Zukunft ernorme Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, auf Arbeit, Freizeit, Sport, Medizin, Kommunikation und Mobilität haben werde. Man denke sich nur, wenn für einige Stunden das Stromnetz zusammenbräche, käme unser gesamtes Leben zum Stillstand.  

Junge Menschen, die in diese Technospähre aufwachsen, kommen mit neuen Technologien besser zurecht und können der älteren Generation lehrend zur Seite stehen. Andererseits haben ältere Menschen die Erfahrung, ohne diese Technologien ausgekommen zu sein. Sie könnten der Jugend etwa erklären, dass „Information“ nicht mit dem „Internet“ gleichzusetzen sei, sondern dass sie auch ausserhalb existiert.  

Volles HausIm „praktischen Teil“ des Abends berichtete zunächst Landessportreferent Otto Zimmermann über die sportlichen Möglichketen des Wiener Seniorenbundes und bot seine Unterstützung beim Aufbau eines Sportangebotes in Simmering an.  

gacc88ste.jpgObmann Dr. Wendl schloss mit einem Bericht über die nächsten Programme. Auf Anregung der scheidenden Abg z NR Gabriele Tamandl bot Prof. Taschner an, mit ihr gemeinsam den Simmeringer Seniorenbund durch die Räumlickeiten des Parlaments, das zwischenzeitlich im redoutensaal der Hofburg tagt, zu führen.  

Ausgezeichnet von der Mannschaft des Restaurant Zentral umsorgt, endete der Abend im gemütlichen Gespräch.  

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