Bombenstimmung bei ab5zig11-Workshop

Am 8. April startete ein Autokonvoi vom Parkplatz beim Tor 2 des Zentralfriedhofs. Ziel war die friedlichste Bombenfabrik der Welt, die Firma Niemetz in Wr. Neudorf. 29 Mitglieder von ab5zig und aus der ÖVP-Bezirkspartei Simmering waren zu einem Workshop ausgerückt, bei dem jeder Teilnehmer seine eigene Schwedenbomben-Kreationen herstellen konnte.

Niemetz beschäftigt in der Produktion rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich 300.000 Schwedenbomben herstellen. An jenem Samstag betrug die Tagesproduktion allerdings nur 174 Stück. Denn jeder Besucher stellte sechs Köstlichkeiten aus Schaum und Schokolade her, die individuell verziert wurden. Workshop-Leiter Fabian Koch lieferte nicht nur die Betriebsanleitung für die einzelnen Fertigungsschritte, sondern viele Informationen über den Siegeszug der typisch Österreichischen Süßigkeit mit dem skandinavischen Namen, den sie einem aus Schweden stammenden Freund der Konditorenfamile Niemetz verdankt.

 

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Die Schürze war obligatorisch – auch für den kleinen Maximilian, der den Altersdurchschnitt beachtlich senkte.

Das Ganze war eine ebenso große Gaudi wie auch eine ziemliche Patzerei mit Schaumtüten und flüssiger Schokolade. Ältere Herren, die im normalen Leben keinen Kochlöffel anfassen würden hantierten mit Backförmchen und Spachtel, streuten Gummibärchen und allerlei anderes buntes Zuckerwerk auf ihre Kunstwerke. Die Damen mühten sich ebenso mit den filigranen Süßwaren und stellten fest, dass vorhandene Vorkenntnisse vom Kuchenbacken und Weihnachtskeksen bei der Schwedenbombenherstellung nur bedingt hilfreich waren.

Nach rund zwei Stunden trugen die Teilnehmer nicht nur die eigenen Werke in ebenfalls selbst gefalteten Firmenschachteln davon, sondern erstanden im Fabriksverkauf nebenan kiloweise Niemetzprodukte. Das wenigste davon war für den Eigenbedarf. Die Organisatoren hatten nämlich daran gedacht, dass allzu viel Süßes gerade für ältere Menschen nicht unbedingt förderlich ist und hatten dazu aufgerufen, die eingekauften Schwedenbomben, Schokoriegel und Pralinen für einen guten Zweck zu spenden.

St.Rafael
Obmann Dr. Erich Wendl übergibt Schwester Margareta die bombige ab5zig-Spende.

Eine Delegation mit den Obmännern Dr. Erich Wendl und Joe Witke an der Spitze brachten rund 50 Schachteln voller Süßigkeiten ins Kloster St. Rafael. Schwester Margareta, ihres Zeichens Oberin der Benediktinerinnen in der Molitorgasse, bedankte sich mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ und versicherte, dass die bombigen Ostergeschenke sowohl bei den Kinder in der sozialpädagogischen Einrichtung des Hauses, als auch bei denen in den Kindergartengruppen bestens ankommen würden.

Weitere Bilder vom Workshop zeigen das Video und darunter die Galerie.

Galerie:

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